Über den Unsinn von Exklusion als Mittel der Disziplinierung in religiösen Zusammenhängen

ALLES begann vorletzten Jom Kippur, den ich auch dieses Jahr wieder begehen wollte. Der deutsche Türsteher der Synagoge verweigerte mir aber den Zutritt, wo rauf ich so in Rage geriet, dass ich mich beim weggehen zu einem ‚Schwachkopf‘ hinreißen lies. Später ließ sich der Vorstand der IRGW dazu hinreißen ein Hausverbot für ganz Württemberg gegen mich auszusprechen, dass bis zum heutigen Tag bestand hat – ein verlorenes Jahr! Diese drakonische Abstrafung hat bestimmt nichts damit zu tun, dass ich, nach dem der Türsteher sich vor mir auf offener Straße aufgebaut hatte und mich am Arm festhielt, um mir mitzuteilen: Ich lasse Sie hier nicht rein! Ich für meinen Teil sah mich genötigt, mich in der Ausübung meiner Religion ernsthaft beschneiden zu lassen. Der Vorstand hat übrigens weder das verhängte Hausverbot weder begründet, noch mich in der Sache offiziell angehört. Der Schandfleck in meiner jüdischen Biographie wird bleiben.

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