Das Stiftszelt – Mischkan -, die Kinder Israel’s und der Cohen… oder: Wo ist Aharon?

In der Parascha Wajikra, 4. Kapitel, beauftragt Gott Mosche Rabbeinu zu den Kindern Israels zu reden (!!!) und ihnen die Worte zu übermitteln im Zusammenhang, wenn ausversehen gesündigt wurde. Auch ein Cohen kann davon betroffen sein. Er wird deshalb als erstes aufgeführt, da er sich „zur Verschuldung des Volkes“ verantworten muss – und zwar mit der Sünde die er selbst begangen hat! Einen kosheren ‚Farren‘ (s. Zunz) als Suehneopfer. Dieser muss immer vor den Eingang des Stiftszelt es gebracht werden – als Trennung von Ort und Ritual, und damit dieses Opfer sichtbar wird. Das Blut mit dem der Cohen das Ritual vollzieht, muss den Vorhang von Aussen benetzen, nicht den Altar selbst… was ein schweres Vergehen ist. Überträgt man den Altar auf die Bima, so ist der Gebrauch ‚falscher Worte‘ vor dem Juedischen Volk, in Synagogen, in schlechter Intension ein Generalvergehen. Unabsichtlich besteht die Möglichkeit der Sühne. Die detaillierte Beschreibung in der Thora bestärkt die Wiedergutmachung vor Gott und ist unabdingbar. In anderen Fällen ist ein weiterer Dienst ausgeschlossen, eine Todesstrafe gibt es heute nicht. Aharon, der normalerweise zum Volk spricht, kommt hier bezeichnenderweise nicht vor. Er, der die Aussage prägte: „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Hier geht es um den gegenteiligen Bereich, deshalb ist Moshe als Autorität direkt durch Gott gefordert. Toda Rabba Moshe Rabbeinu und auch für die Tschuwa die verlangt wird!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s